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Wer hat „Apropos Sex“ im Museum für Kommunikation Frankfurt besucht? Was hat den Besuchenden gefallen? Und was können wir besser machen? 1055 Menschen haben wir dazu befragt.

Die Ergebnisse im Detail findet ihr im PDF,  die zentralen Erkenntnisse teilen wir im Folgenden mit euch.

 

Wer hat „Apropos Sex“ besucht?

Die durchschnittliche Besucherin unserer Ausstellung identifiziert sich laut den Ergebnissen als weiblich (61Prozent) und ist 39 Jahre alt. Obwohl Schulklassen nicht Teil der Erhebung waren, zeigte die Umfrage ein überwiegend junges Publikum: Nur 28 Prozent der Befragten waren über 50, und nur drei Prozent über 70 Jahre alt.

 

Diagramm Geschlecht der Besuchenden
Diagramm Alter der Besuchende

Unser Publikum kam überwiegend aus der Region und wurde häufig durch „Apropos Sex“ auf unser Museum aufmerksam: Die durchschnittliche Besucherin besuchte unser Museum zum ersten Mal (53 %) bzw. stimmte der Aussage zu, sie sei „hauptsächlich wegen ‚Apropos Sex‘“ ins Museum gekommen. Ihr Wohnort lag häufig in Hessen (73 %), bzw. der Stadt Frankfurt (50 %). Nur zwei Prozent der Befragten kamen aus dem Ausland.

Wohnort Besuchende Museum für Kommunikation Frankfurt

Und warum waren die Besucher:innen da?

Übers Internet und den Bekanntenkreis sind die meisten der Befragten auf unsere Ausstellung aufmerksam geworden (57 Prozent). Aber auch Plakate und Medien wie TV, Radio oder Zeitung überzeugten jeweils 15 Prozent zum Ausstellungsbesuch.

Gründe zum Besuch Museum für Kommunikation

Insgesamt war die Resonanz auf unsere Ausstellung positiv: 90 Prozent aller Befragten fanden Apropos Sex „sehr gut“ oder „gut“.

Diagramm zur Ausstellungsresonanz Museum für Kommunikation Frankfurt

Was fanden die Besucher:innen besonders gut?

Toll fanden Viele die Vielfältigkeit, Breite und Interaktivität der Ausstellung. Häufig genannt wurden außerdem die Informationen zur sexuellen Bildung im Laufe der Jahrzehnte, die Herkunft der Wörter, die wir für „Genitalien“ und „Sex haben“ benutzen und die Plüschmodelle von glitterclit. Auch die Gestaltung der Ausstellung und das Angebot der Leichten Sprache hat Vielen gefallen.

Und welche Kritikpunkte gab es?

Einigen war die Ausstellung in ihrem breiten, niedrigschwelligen Ansatz zu oberflächlich. Besonders häufig genannt wurden dabei die Themen Sexualität im Alter und Asexualität. Diese Wünsche konnten wir auch an unserer Feedbackwand am Ende der Ausstellung häufig lesen.

Einblicke wie diese sind sehr wertvoll für uns. Sie helfen uns bei der Planung und Gestaltung zukünftiger Ausstellungen und des aktuellen Begleitprogramms. So hatten wir zum Beispiel durch das häufige Feedback zu den Themen „Asexualität“ und „Sexualität im Alter“ die Möglichkeit, diese bei Führungen, in begleitenden Veranstaltungen oder auf dem Expotizer verstärkt in den Fokus zu nehmen.

Wart ihr in unserer Ausstellung und wollt uns etwas mitteilen? Im letzten Raum von „Apropos Sex“ könnt ihr euer Feedback an die Wände kleben. Eure Eindrücke und Rückmeldungen könnt ihr auch hier in den Kommentaren oder per Mail an apropos-sex@mspt.de senden.